In der Woche vom 26. Januar bis 29. Januar nahmen wir, zwölf interessierte Schüler*innen der Jahrgangsstufen acht bis zwölf, uns vor, in die sächsische Landeshauptstadt Dresden zu fahren. Die Projektwoche verlief jedoch nicht wie geplant.
Das Chaos begann bereits in der Nacht zum 26. Januar. In dieser Nacht kam es in Norddeutschland zu plötzlichem Schnee- und Eisregen. Durch diese Wetterbedingungen kam es im Nah- und Fernverkehr zu starken Verspätungen und Ausfällen. Trotzdem waren wir überzeugt, eine Verbindung nach Dresden zu finden. Nach vielen kalten Stunden auf dem Bahnhof Gransee mussten wir uns jedoch eingestehen, dass an diesem Tag kein Weg mehr nach Dresden führen würde.
Frisch und munter trafen wir uns am Dienstagmorgen erneut auf dem Bahnsteig und wir kamen tatsächlich in Dresden an. In Dresden angekommen ging es nicht zur Jugendherberge, sondern mit Sack und Pack direkt zu den Technischen Sammlungen. Zwar verpassten wir durch die verspätete Anreise die Führung durch das Museum, konnten dieses jedoch noch selbst besichtigen. Dieser Teil der Ausstellung im Museum handelt von einem mathematischen Abenteuer, bei dem man Mathematik selbst anfassen kann. Nach einer Stunde nahmen wir an einem Workshop beim Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) teil. Dieser behandelte für die eine Hälfte der Gruppe den 3D-Druck und für die andere Hälfte OLEDs. In der einen Gruppe wurde erklärt, wie der 3D-Druck funktioniert. Wir bekamen sogar unsere dort entworfenen 3D-Lego-Steine zugeschickt. Die zweite Gruppe konnte dort etwas über OLEDs erfahren; gemeinsam stellten wir sogar eine eigene OLED-Zelle her. Nach diesem sehr interessanten Workshop fuhren wir weiter in Richtung Jugendherberge. Dort ging es jedoch nicht auf die ersehnten Zimmer, sondern zunächst zur Stadtführung. Die Stadtführung zeigte uns verschiedene Denkmäler und berühmte Orte in Dresden. Gott sei Dank konnten wir unser Gepäck in der Jugendherberge lassen. Nach einem langen Tag konnten wir nach der Stadtführung endlich auf unsere Zimmer.
Am Mittwoch begann der Tag ziemlich früh, da wir nach Freiberg fuhren. Freiberg liegt ganz in der Nähe von Dresden, im Erzgebirge. In Freiberg ging es dann in das Mineralienmuseum. Dort gab es einen Workshop über die Kohlenstoffe des Planeten. An mehreren spielerischen und experimentellen Stationen konnten wir nach und nach mehr über diese erfahren. Der Workshop endete mit einem Spiel, in dem wir unser neu erlerntes Wissen anwenden mussten, um zu gewinnen. Nach dem Workshop ging es für uns zu einer Führung durch das Museum. Wir lernten vieles über die verschiedenen Mineralien unseres Planeten, gefunden in den verschiedenen Kontinenten. Nachdem wir die Museumserkundung beendet hatten, schauten wir uns noch etwas die Stadt Freiberg an. Um unsere Reise ausklingen zu lassen, gingen wir am Abend noch alle gemeinsam Pizza essen.
Am Donnerstag ging es für uns dann ohne Verspätung und reibungslos wieder nach Hause.
