Was für eine Woche in Wien: Viel Stress, wenig Schlaf, aber am Ende starke Ergebnisse für unsere beiden Teams vom rtc Gransee, der Robotik-AG unserer Schule. Nach der erfolgreichen Qualifikation bei der Deutschen Meisterschaft in Köln ging es vom 03. bis 07. Juni zu den RoboCup Junior Europameisterschaften. Die Zeit dazwischen wurde intensiv genutzt, um Roboter zu verbessern, Programme zu optimieren und die Shows weiterzuentwickeln.
Anreise mit Druck
Am Mittwoch, den 3. Juni, ging es mit dem Zug Richtung Wien. Die empfindliche Technik wurde dankenswerterweise sicher per Auto von Eltern eines Teammitglieds transportiert. Ganz entspannt war die Anreise trotzdem nicht: Der Zeitplan war eng, und durch die Zugverspätung blieb kaum Zeit zwischen Ankunft und erstem Programmpunkt. Besonders das Entry-Team (Beginner) aus Klasse 7 musste dadurch direkt unter Druck starten. Nele, Elisa, Nio, Maximilian und Matteo haben diese stressige Phase aber stark gemeistert. Danach wurde es etwas ruhiger und die Teams konnten sich besser auf ihre Performances konzentrieren.
Erfolge mit Spongebob
Das Onstage-Team mit Daniel, Jasper, Vova und Tim trat mit einer Homage an die Zeichentrickfigur Spongebob Schwammkopf an. Trotz kleiner technischer Probleme, die sie selbstständig lösen konnten, lief die Show im entscheidenden Moment perfekt. Auch im Jury-Interview überzeugte das Team mit viel Fachwissen und sicherem Auftreten.
Das Ergebnis: Vizeeuropameister! Und das gegen starke Konkurrenz aus zehn Ländern. Ein großer Erfolg für Gransee.
Internationale Zusammenarbeit in den Superteams
Nach den regulären Wettbewerben ging es in die „Superteams“-Disziplin, bei der internationale Teams spontan zusammenarbeiten müssen.
- Das Entry-Team bildete zusammen mit Gruppen aus Kroatien, der Slowakei und Italien ein Team. Trotz Sprachbarrieren und kurzer Vorbereitungszeit lief die Zusammenarbeit überraschend reibungslos. Ergebnis: 1. Platz in ihrer Kategorie.
- Das Onstage-Team arbeitete mit Jugendlichen aus Italien und Österreich zusammen und erreichte einen starken 2. Platz.
Die Tage in Wien haben gezeigt: Technik ist das eine, aber genauso wichtig ist, wie gut Teams zusammenarbeiten. Unsere Teams haben beides geliefert. Neben den Erfolgen bleibt vor allem die Erfahrung, mit Jugendlichen aus ganz Europa gemeinsam Lösungen zu finden.
Glückwunsch an alle Beteiligten und ein großes Dankeschön an alle Unterstützer. Das Strittmatter-Gymnasium kann wieder einmal stolz sein.




